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Eine Weihnachts CD im typischen Seer Sound. Ein must have für den echten Seer Fan.
Schöne Melodien und tiefsinnige Texte.
einfach empfehlenswert 🙂

In den frühen 1990er Jahren begann im Salzkammergut, am Ufer des wildromantischen Grundlsees, der Musiker Fred Jaklitsch eine Idee umzusetzen, die 1996 mit der Gründung der Band die ‚SEER‘ erste relevante Entwicklungen nahm.
Jaklitsch und die SEER prägen nun mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnte lang die heimische
Musiklandschaft und sind für Fans und Freunde ihrer Musik ein stabiler Anker der Kontinuität.
Nun, nach zwei Jahren kreativer Arbeit an neuen Liedern, veröffentlichen die SEER im Herbst 2019 ihr jüngstes Album. Dieses trägt den programmatischen Titel
ANALOG.
Der Albumtitel ergab sich, so Jaklitsch, aus der Bandgeschichte von über 23 Jahren:
‚Über die Jahrzehnte haben wir u. a. zuerst auf Musikkassette, Vinylschallplatte, CD und zuletzt Online veröffentlicht. Wir kennen also noch den guten alten „Bandlsalat“, mittlerweile natürlich aber auch Streaming und Social Media Kanäle. Abgesehen von der technischen Machart ist jedoch immer noch das Lied und die Stimme das Entscheidende. Schicksalsmomente, Lebensveränderndes genauso wie Alltägliches, mit einer Dosis positivem Lebensgefühl sind seit jeher der rote Faden unserer Lieder. Es sind diese Situationen, die vielen von uns bereits passiert sind oder passieren könnten. Es soll „menscheln“, berühren und so dazu beitragen, dass wir uns alle ein Stück näherkommen, die gemeinsame Kraft spüren‘.
Das Album:
Inhaltlich setzt ‚Analog‘ mit den bewährten und beliebten Klängen, den Stimmen, Arrangements und textlichen Zugängen der Vorgängeralben der letzten Jahre nahtlos und mit zeitgemäßen Themen, weiter fort.
Ein Lied wie ‚Woasst noch damals‘, es erinnert an eine Zeit, die in ihrer Art längst an uns vorbei in die Vergangenheit gewandert ist, aber immer noch für viele von uns auf bestimmte Weise vorhanden ist.
Damals – das steht auch für das, was wir alle er- und miterlebt haben und wir uns da auch einen etwas melancholischen wie humoristischen Zugang erlauben dürfen.
Ähnlich verhält es sich mit ‚Regi Regional‘. Ein Thema welches uns alle betrifft. Der Regenwald brennt, weil noch mehr Steaks rund um die Welt fliegen müssen, um bei uns am Teller zu landen? Erdbeeren gibt’s im Winter? Der Jahreszeitenrhythmus wird aufgehoben, nur weil wir uns einbilden, alles jederzeit verfügbar zu haben. Ein höchst aktuelles Thema!
Nicht anders verhält es sich bei ,Schener als schen‘. Auch dieses Lied verlangt von uns Mut zur
Selbsterkenntnis. Beauty OPs schnitzen uns die Individualität aus dem Gesicht und ob’s am Ende tatsächlich auf ein ‚schöner als schön‘ hinausläuft?

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