Hand aufs Herz: Viele Webradios haben ihre Musikbibliothek über Jahre irgendwie aufgebaut – aus gekauften CDs, Downloads, Bemusterungen und Quellen, über die heute lieber niemand mehr spricht.
Auch bei Pur Radio war früher nicht jeder Ablauf so sauber dokumentiert, wie wir es heute empfehlen würden. Dieser Beitrag soll deshalb niemanden belehren. Er zeigt, wie man bestehende Bestände Schritt für Schritt ordnet und künftig nachvollziehbarer arbeitet.
Die sachliche Grundlage bleibt: Ein gekaufter Titel ist noch keine Sendegenehmigung. Eine Webradio-Lizenz erlaubt umgekehrt nicht automatisch, einen privaten Streamingdienst als Musikarchiv zu benutzen.
Vor jedem neuen Titel:
vier Ebenen trennen
- Woher stammt die Datei? Kauf, Label, Künstler oder Bemusterungsplattform.
- Was erlauben deren Bedingungen? Private Nutzung, redaktionelle Prüfung oder ausdrückliche Sendefreigabe.
- Welche Rechte braucht der Stream? Werk- und Aufnahmerechte sind getrennt zu prüfen.
- Welche Meldungen sind nötig? Playlist, Reichweite und gespeicherte Titel können relevant sein.